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Baumwoll-Initiative weitet Engagement in Südostafrika aus

Cotton made in Africa: Mosambik wird sechstes Projektland

(Hamburg, 22. Februar 2012) Cotton made in Africa (CmiA) weitet sein Engagement in Südostafrika aus: Ab sofort nehmen auch 75.000 Baumwoll-Kleinbauern aus Mosambik an der Initiative teil. Wie die bisherigen Projektländer gehört auch Mosambik zu den ärmsten und am wenigsten entwickelten Ländern der Welt. CmiA zielt mit dem Ansatz der Hilfe zur Selbsthilfe durch Handel darauf ab, die Armutsspirale zu durchbrechen und die Lebensbedingungen von nunmehr rund 420.000 Kleinbauern in sechs afrikanischen Ländern zu verbessern.

Mosambik ist nach Benin, Burkina Faso, Côte d'Ivoire, Malawi und Sambia inzwischen das sechste Projektland von Cotton made in Africa. Vor Ort kooperiert die Initiative mit der Baumwollgesellschaft Plexus Mozambique. Insgesamt profitieren rund 255.000 Kleinbauern und Familienangehörige von der Zusammenarbeit. Die Initiative und ihre Trägerorganisation, Aid by Trade Foundation (AbTF), rechnen für die Erntesaison 2011/12 mit 13.325 Tonnen entkörnter Baumwolle aus Mosambik. Christoph Kaut, Managing Director der Stiftung und verantwortlich für den Bereich Development Policy: "Wir verfolgen das Ziel, die Armut in Subsahara-Afrika zu bekämpfen. Mit den Kleinbauern und ihren Familien in Mosambik erreichen wir mit unserer Arbeit insgesamt über 2,6 Millionen Menschen und werden dieses Jahr voraussichtlich 160.000 Tonnen entkörnte Baumwolle produzieren. Damit werden bereits rund 15 Prozent der gesamten Baumwollproduktion in Subsahara-Afrika nach den CmiA-Standards nachhaltig angebaut."

Rund 80 Prozent der mosambikanischen Bevölkerung sind in der Landwirtschaft tätig. Baumwolle zählt neben Cashewnüssen, Zucker, Garnelen und Langusten zu den wichtigsten landwirtschaftlichen Produkten. Obwohl Mosambik inzwischen eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften Afrikas ist, gehört das Land weiterhin zu den ärmsten und am wenigsten entwickelten Ländern der Welt: Im Human Development Index, dem Wohlstandsindikator der Vereinten Nationen, rangiert der südostafrikanische Staat auf dem viertletzten Platz. 55 Prozent der Bevölkerung leben in absoluter Armut; die Lebenserwartung liegt bei nur 50,2 Jahren.

Cotton made in Africa
Cotton made in Africa ist eine Initiative der Aid by Trade Foundation, die Hilfe zur Selbsthilfe durch Handel leistet. Ziel der Initiative ist es, die Lebensbedingungen afrikanischer Kleinbauern nachhaltig zu verbessern. Dafür baut sie eine Allianz internationaler Textilunternehmen auf, die die von afrikanischen Kleinbauern nachhaltig erzeugte Baumwolle für den Weltmarkt einkaufen und weiterverarbeiten. Die Baumwollbauern profitieren zudem durch Schulungen und Sozialprojekte von der Zusammenarbeit. Aktuell nehmen in Benin, Burkina Faso, Côte d'Ivoire, Malawi, Mosambik und Sambia rund 420.000 Kleinbauern an dem Programm teil. Im letzten Jahr kamen weltweit rund 15 Millionen Textilien aus Cotton made in Africa-Baumwolle in den Handel; für dieses Jahr rechnet die Initiative mit etwa 20 Millionen Teilen.

Weiterführende Informationen

Aid by Trade Foundation c/o Weber Shandwick
Leona Malorny
T: +49 (0)221 949918-66
E: lmalorny@webershandwick.com

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